Verehrte Leserinnen und Leser,
Vom 26. bis zum 28. November 2004 fand in Welschbillig bei Trier
das erste JugendForumJeunesse statt. Ich freue mich ganz besonders,
dass es der Regionalkommission unter rheinland-pfälzischem
Vorsitz gelungen ist, den ganzjährigen Arbeiten zum Themenschwerpunkt
Jugend mit einer solchen Veranstaltung einen wirklichen Höhepunkt
zu verschaffen.
Drei Tage lang haben Jugendliche aus dem Saarland, aus Lothringen
und aus Luxemburg, aus Rheinland-Pfalz und aus Ostbelgien sich zusammengefunden,
um nicht nur über ein Thema zu diskutieren, das ihnen persönlich
am Herzen liegt - Ehrenamt und Freiwilligenarbeit -, sondern auch,
um ihren Anteil dazu beizutragen, dass das Gebilde Großregion
mit noch mehr Leben erfüllt wird. Als ehemaliges Mitglied des
rheinland-pfälzischen Landtags begrüße ich es besonders,
dass sich auch heutzutage noch junge Menschen in großer Anzahl
bereit finden, sich ehrenamtlich zu engagieren. Als Persönlicher
Beauftragter des Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz für
die grenzüberschreitende Zusammenarbeit kann ich mit Zufriedenheit
feststellen, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf
der Ebene der Großregion den institutionellen Rahmen bereits
überschritten hat und zu einem Teil gelebten Alltag für
die Bürger wird.
Dies darf selbstverständlich nicht darüber hinweg täuschen,
dass es auch auf unserer Seite noch viel zu tun gibt. Die Jugendlichen
haben es auf den Punkt gebracht: Die zahlreichen Anregungen, die
als Ergebnis der dreitägigen Veranstaltung in diesem Bulletin
zusammengefasst sind, betreffen nicht nur die Vernetzung von Ehrenamt
und Freiwilligenarbeit über die Partnerregionen hinweg. Sie
fordern auch eine Nachhaltigkeit in der grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit in Bezug auf die Jugend und vor allen Dingen eine
gemeinsame Anlaufstelle für alle Bürger der Großregion.
Für die grenzüberschreitende Politik von Rheinland-Pfalz
stand der Bürger seit jeher im Mittelpunkt des Interesses.
Die Ergebnisse des ersten Jugendforums bestärken uns darin,
auf diesem Weg fortzufahren und die erfolgreich begonnene Politik
für die Bürger weiter auszubauen.
Ich wünsche den nachfolgenden Jugendforen einen genauso großen
Erfolg wie dem Ersten.
Clemens Nagel
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